Sonntag, 25. September 2022

15. Sonntag nach Trinitatis

25. September 2022

Verabschiedung unseres Organisten Heinz Detlau-Keire


Musikalisches Vorspiel fT 101 - Tenemos esperanza

In unser Leben, in unsere Geschichte ist er gekommen, sie mit uns zu teilen ...

Gegen den Ehrgeiz der Geschäftemacher hat er gekämpft und gegen jede Lüge ...

Und weil unsere Welt die Zeichen seiner Macht sah über den Tod, die Angst und alle Lügen, ist heute schon sein Wirken unaufhaltsam und wird auf Dauer niemals unterliegen.

Begrüßung


Zum Eingang EG 117 - Der schöne Ostertag

Eines der Lieblingslieder unseres ausscheidenden Organisten


Eingangsliturgie


Psalm EG 574 - Der Herr ist mein Hirte

(gesungen)


Aufforderung zum Kyrie: 

Wenn wir zurückdenken an vergangene Tage - waren es grüne Auen oder ein finsteres Tal? Haben wir uns von unserem Guten Hirten Jesus Christus geleitet und getragen gefühlt oder allein im Unglück und in der Gefahr? So oder so: Wir bitten, dass Jesus uns nahe bleibt:

fT 43 Meine Hoffnung und meine Freude

Aufforderung zum Gloria

Jesus Christus ist bei uns - im Glück und auch im Unglück, auf grünen Auen und im finsteren Tal. Er leitet uns, er trägt uns, er sorgt für uns. Er ist unser Hirte. Wir singen sein Lob: -

EG 473,1-3 Mein schönste Zier und Kleinod bist

Eingangsgebet

Gott, unser Vater, du hast uns deinen Sohn gesandt: Jesus, den guten Hirten. Der sammelt uns, der weist uns den Weg, der schützt uns in Gefahr. Wir bitten dich: Gib uns deinen Geist, dass wir die Stimme des Hirten erkennen und ihm folgen auf dem Weg in das ewige Leben. Amen.

Epistel 1. Petr 5, 5b-11

Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 6 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. 7 Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 8 Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge. 9 Dem widersteht, fest im Glauben, und wisst, dass eben dieselben Leiden über eure Brüder in der Welt gehen.

10 Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, der wird euch, die ihr eine kleine Zeit leidet, aufrichten, stärken, kräftigen, gründen. 11 Ihm sei die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Halleluja


Glaubensbekenntnis 


fT120 Den meine Seele liebt


Predigt - Gen 2,4b-9.15-17

Es war zu der Zeit, da Gott der HERR Erde und Himmel machte. 5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn Gott der HERR hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land. 7 Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. 9 Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. … 15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. 16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, 17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.

fT 177 Freunde, dass der Mandelzweig

mit Kuckuck


Verabschiedung von Herrn Detlau-Keire


fT174 Ich bin auf der Flucht 

als Moritat - Krüger Text und DK am Klavier


Fürbitte und Vaterunser


Entlassung und Segen


Musikalisches Nachspiel 

“Dance with the happy cat”

Sonntag, 12. Juni 2022

Partnerschaftsgottesdienst 2022

Partnerschaftsgottesdienst 2022

Nachtrag zum 12. Juni 2022

Traditionell feiern wir am ersten Sonntag im Juni einen Gottesdienst, wo die Partnerschaft mit der lutherischen Kirchengemeinde in Chemchem / Tansania im Mittelpunkt steht. Der Gottesdienst wird abwechselnd in Deutschland und in Tansania vorbereitet und findet dann mehr oder weniger zeitgleich statt. In diesem Jahr kam die Vorlage von unseren Partner in Tansania. 

Höchstwahrscheinlich stellen wir hier noch das Video vom Gottesdienst ein. 

Begruessung

Psalm 40: 12-18

12 Du aber, HERR, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden;
lass deine Güte und Treue allewege mich behüten.
13 Denn es haben mich umgeben Leiden ohne Zahl.
Meine Sünden haben mich ereilt;
ich kann sie nicht überblicken.
Ihrer sind mehr als Haare auf meinem Haupt,
und mein Herz ist verzagt.
14 Lass dir’s gefallen, HERR, mich zu erretten;
eile, HERR, mir zu helfen!
15 Schämen sollen sich und zuschanden werden,
die mir nach dem Leben trachten, mich umzubringen.
Es sollen zurückweichen und zuschanden werden,
die mir mein Unglück gönnen.
16 Sie sollen in ihrer Schande erschrecken,
die über mich schreien: Da, da!
17 Lass deiner sich freuen und fröhlich sein
alle, die nach dir fragen;
und die dein Heil lieben, lass allewege sagen:
Der HERR sei hochgelobt!
18 Denn ich bin arm und elend;
der Herr aber sorgt für mich.
Du bist mein Helfer und Erretter;
mein Gott, säume doch nicht!

alle singen:

Ehr sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Dear our Lord God, thank you for letting us survive all past days and enabling us to have a new day. 

We are asking you to make us happy and endow us a peaceful life. Forgive us wherever we made mistakes on you. Hold us in your safely hands. May your Holy Spirit guide us to understand the Word of Life, so that we can stay in your good way? We pray in the name of Our Lord Jesus Christ, Amen. 

Lieber Vater im Himmel, danke, dass du uns alle vergangenen Tage überleben lässt und uns einen neuen Tag ermöglicht hast.

Wir bitten Sie, uns glücklich zu machen und uns ein friedliches Leben zu schenken. Vergib uns, wo immer wir Fehler bei dir gemacht haben. Halten Sie uns in Ihren sicheren Händen. Möge uns dein Heiliger Geist leiten, das Wort des Lebens zu verstehen, damit wir auf deinem guten Weg bleiben können? Wir beten im Namen unseres Herrn Jesus Christus, Amen.

1. Kor 2: 13 - 16 (Wisdom from the Holy Spirit)

13 Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen. 14 Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht erkennen; denn es muss geistlich beurteilt werden. 15 Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt. 16 Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«? (Jes 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.

Confession of Faith (Apostle Creed)

Namwamini Mungu,Baba Mwwenyezi, Muumba mbinguni na nchi.

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.

namwamini Yesu Kristo, Mwana wake wa pekee,

Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

Bwana wetu, aliyechukuliwa mimba kwa uwezo wa Roho Mtakatifu,

empfangen durch den Heiligen Geist,

akazaliwa na bikira Mariamu;

geboren von der Jungfrau Maria,

Akateswa zamani za Pontio Pilato,

gelitten unter Pontius Pilatus

akasulibiwa, akafa, akazikwa,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

akashuka kuzimuni,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

siku ya tatu akafufuka kuroka kwa wafu:

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

akapaa minguni,

aufgefahren in den Himmel

ameketi mkono wa kuume wa Mungu Baba Mwenyezi;

er sitzt zur Rechten Gottes, des Allmächtigen,

kutoka huko atakuja kuwahukumu walio hai na wafu.

von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten.

Namwamini Roho Mtakatifu;

Ich glaube an den Heiligen Geist,

Kanisa takatifu la Kikristo lililo moja tu

die heilige christliche Kirche,

Usharika wa watakatifu,

Gemeinschaft der Heiligen,

ondoleo la dhambi,

Vergebung der Sünden

kufufulwa kwa mwili 

Auferstehung der Toten 

na uzima wa milele. 

und das ewige Leben. AMEN

Greetings from district Pastor Stanley Tabulu

Dear District Pastor and Chairperson for Partnership in Emsland- Bentheim. 
Dear Brothers and Sisters in Christ in Lutheran  District Emsland-Bentheim.

I take this opportunity to thank our Lord God who enabled us to remain a live even now. We appreciate His Love to human kind in every day of our lives. Glory is upon Him who cares us in our daily Passions.

We are happy that now we are celebrating more than thirty years of being one in Christ as we read in Psalm 133:1f.

You, our friends in Christ, you did many valuable things in Kondoa district since the beginning of Partnership between two deaneries Kondoa and Emsland -Bentheim. We have the mark of Embeko schule, Embeko dispensary, and Borehole project in Embeko. We have Hamai vocational training school sponsored by Dalum and others donors.

You did those not only because you have more resources,but also you have God's Love. God bless you all.

The situation in Kondoa is not  suitable due to unpredictable weather. We didn't get enough rain for our plants. More crops became withered before the rippening time, so that we have the scarcity of food. Bad enough the price of commodities are very high. It is difficult for normal people to afford the living expenses.

Due to the Covid 19 and the ongoing war in different countries in the World including Ukraine, its effect became bigger in  our life standards. But now we have no fearful corona like the beginning because many people are vaccinated so that,they reduced the speed of deaths. We are moving here and there without any restrictions. We thank God that, is hearing our cries. We have been praying for you all in order  to be saved from the dangerous calamity.

Something to share with you is that, currently we are dealing with dinning hall in Embeko secondary School. The school children are missing a comfortable place to sit when they eat. We are so thankful for the help from your two schools in Germany which have been supporting Embeko secondary School and all other donors from you. We are in the preliminary stages of dinning hall construction. Please pray  for this matter.

Since our guest District Pastor is interested to see how do we celebrate the Partnership Service, we decided to celebrate it on 24th July 2022 in order to participate with you all with the District Pastor Dr. Brauer.

The price of rooms in Dodoma hotel will be available tomorrow.
Asante do not hesitate to ask me if there is anything else that you need to know.
Yours Stanley Tabulu
District Pastor ELCT Kondoa.

Sehr geehrter Bezirkspastor und Beauftragter für Partnerschaft in Emsland-Bentheim.

Liebe Brüder und Schwestern in Christus im Evangelischen Kreis Emsland-Bentheim.

Ich nutze diese Gelegenheit, um unserem Herrn Gott zu danken, der es uns ermöglicht hat, auch jetzt noch am Leben zu bleiben. Wir schätzen Seine Liebe zur Menschheit an jedem Tag unseres Lebens. Ehre sei Ihm, der sich in unseren täglichen Leidenschaften um uns kümmert.

Wir freuen uns, dass wir jetzt mehr als dreißig Jahre Einssein in Christus feiern, wie wir in Psalm 133:1f lesen.

Sie, unsere Freunde in Christus, haben seit Beginn der Partnerschaft zwischen den beiden Dekanaten Kondoa und Emsland-Bentheim viele wertvolle Dinge im Landkreis Kondoa getan. Wir haben die Marke der Embeko-Schule, der Embeko-Apotheke und des Bohrlochprojekts in Embeko. Wir haben eine Hamai-Berufsschule, die von Dalum und anderen Spendern gesponsert wird.

Du hast das nicht nur gemacht, weil du mehr Ressourcen hast, sondern auch weil du Gottes Liebe hast. Gott segne euch alle.

Die Situation in Kondoa ist aufgrund des unvorhersehbaren Wetters nicht geeignet. Wir haben nicht genug Regen für unsere Pflanzen abbekommen. Noch mehr Ernten verdorrten vor der Reifezeit, so dass wir Nahrungsknappheit haben. Schlimm genug, dass die Rohstoffpreise sehr hoch sind. Für normale Menschen ist es schwierig, die Lebenshaltungskosten aufzubringen.

Aufgrund von Covid 19 und dem anhaltenden Krieg in verschiedenen Ländern der Welt, einschließlich der Ukraine, wurde seine Wirkung auf unseren Lebensstandard größer. Aber jetzt haben wir keine ängstliche Korona wie am Anfang, weil viele Menschen geimpft werden, damit sie die Todesgeschwindigkeit verringern. Wir bewegen uns hier und da ohne Einschränkungen. Wir danken Gott, der unsere Schreie hört. Wir haben für Sie alle gebetet, um vor der gefährlichen Katastrophe gerettet zu werden.

Etwas, das wir Ihnen mitteilen möchten, ist, dass wir uns derzeit mit dem Speisesaal in der Embeko-Sekundarschule befassen. Den Schulkindern fehlt beim Essen ein bequemer Sitzplatz. Wir sind so dankbar für die Hilfe Ihrer beiden Schulen in Deutschland, die die Embeko Secondary School und alle anderen Spender von Ihnen unterstützt haben. Wir befinden uns in der Vorphase des Mensabaus. Bitte beten Sie für diese Angelegenheit.

Da unser Gastbezirkspfarrer interessiert ist, wie wir den Partnerschaftsgottesdienst feiern, haben wir uns entschieden, ihn am 24. Juli 2022 zu feiern, um mit dem Bezirkspfarrer Dr. Brauer mit Ihnen allen daran teilzunehmen.

Der Preis für die Zimmer im Hotel Dodoma wird morgen verfügbar sein.

Asante, zögern Sie nicht, mich zu fragen, ob Sie noch etwas wissen müssen.

Ihr Stanley Tabulu

Bezirkspastor ELCT Kondoa

(Übersetzung Google) 

EG 503 - Geh aus mein Herz und suche Freud

Strophen 1-7 - Frauen und Männer im Wechsel

SERMON - Preaching - Predigt - Marga Pradel

Acts 2:1-5. Commemoration of the descending of the Holy Spirit (The Power of God through the Holy Spirit in mankind). 

1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. 2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.

5 Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

EG 503 - Geh aus mein Herz und suche Freud

Strophen 8-15 - Frauen und Männer im Wechsel

Kollekte

Küche für die EmBeKo Secondary-School

Reisesegen für Marga Pradel


Der Herr sei vor dir,
um dir den rechten Weg zu zeigen,
der Herr sei neben dir,
um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen,
der Herr sei hinter dir,
um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen,
der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen,
wenn du fällst und dich aus der Schlinge zu ziehen,
der Herr sei in dir,
um dich zu trösten, wenn du traurig bist,
der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen,
wenn andere über dich herfallen,
der Herr sei über dir, um dich zu segnen.

VATER UNSER

Baba Yetu uliye mbinguni,
Jina lako litukuzwe,
Ufalmo wako uje,
Mapenzi yako yatimizwe
Hapa duniani kama huko mbinguni.
Utupe leo riziki yetu,
Utusamehe makosa yetu
kama sisi tunavyowasamehe
Waliotukosea.
Usitutie majaribuni,
Lakini utuokoe na yule mwovu.
Kwa kuwa ufalme ni wako,
na nguvu, na utukufu
hata milele. AMEN

Vater unser im Himmel
geheiligt werde dein Name,
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. AMEN

Segen

Bwana akubarikie, na kukulinda,
Bwana akuangazie nuru za uso wake,
nakukufadhili;
Bwana akuinulie uso wake
na kukupa amani.

Der Herr segne dich und behüte dich,
der Herr lasse sein Angesicht leuchten
über dir und sei dir gnädig,
der Herr erhebe sein Angesicht auf
dich und gebe dir Frieden.



Sonntag, 1. Mai 2022

Misericordias Domini

1. Mai 2022

"Das herzliche Erbarmen Gottes" oder "Der Sonntag vom Guten Hirten"

Evangelisches Gesangbuch

Im Evangelischen Gesangbuch findet man die Texte zum Sonntag Misericordias Domini - Barmherzigkeit oder Güte Gottes - unter der Nummer 954.35. Digital findet man alles auf der Seite "Das Kirchenjahr". Die Farben des Kirchenjahres lassen sich in dieser Grafik finden. Den liturgischen Kalender bieten die bayrischen Landeskirche und die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands an.

Für alle zitierten Bibeltexte gilt: Lutherbibel 1984, © Deutsche Bibelgesellschaft

Wochenspruch:

Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben. (Joh 10, 11a. 27-28a)

Wochenlieder:

  • Der Herr ist mein getreuer Hirt (EG 274)
  • Es kennt der Herr die Seinen (EG 358)

Lieder im Gottesdienst:

  • EG 501,1-4 - Wie lieblich ist der Maien
  • EG 711 - Psalm 23
  • EG 274,1-5 - Der Herr ist mein getreuer Hirt
  • EG 100,1.2.4 - Wir wollen alle fröhlich sein (1.2.4)
  • EG 220 - Herr, du wollest uns bereiten
  • EG 216 - Du hast uns Leib und Seel gespeist

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
2 Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
3 Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
4 Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
5 Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
6 Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Evangelium - Joh 10,11-16

Das Evangelium für den heutigen Sonntag steht bei Johannes im 10. Kapitel: 

Jesus Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. 12 Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, 13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. 14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, 15 wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. 16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.

Predigttext Hes 34,1-2.10-16.31

Und des HERRN Wort geschah zu mir: 2 Du Menschenkind, weissage gegen die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der HERR: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? … 

9 darum, ihr Hirten, hört des HERRN Wort! 10 So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will an die Hirten und will meine Herde von ihren Händen fordern; ich will ein Ende damit machen, dass sie Hirten sind, und sie sollen sich nicht mehr selbst weiden. Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Rachen, dass sie sie nicht mehr fressen sollen.

11 Denn so spricht Gott der HERR: Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. 12 Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war. 13 Ich will sie aus allen Völkern herausführen und aus allen Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und an allen Plätzen des Landes. 14 Ich will sie auf die beste Weide führen, und auf den hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da werden sie auf guten Auen lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels. 15 Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen, spricht Gott der HERR. 16 Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist. 

31 Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR.

Hirtenmotive

Das Hirtenbild wurde im ganzen Alten Orient (Sumerer, Akkadier, Assyrer, Babylonier, Ägypter) und auch bei Griechen und Römern auf Herrscher und Verantwortungsträger aller Art angewendet, „weiden“ meint die Aufgabe des Regierens, und zu den Aufgaben des gerechten Herrschers gehörte auch die Sorge für die Schwachen.

Im Ersten Testament ist das Hirtenbild verbreitet, die Erzväter Abraham, Isaak oder Jakob waren Hirten. Mose wurde als Hirte seines Volkes angesehen. Könige und Richter waren gute oder schlechte Hirten. Die bedeutendste Rolle als Hirte nahm David ein.

Vielfach wird das Hirtenbild unmittelbar auf Gott bezogen. Besonders findet sich das Bild aber im Psalm 23, dem „Hirtenpsalm“ sowie in Jer 31,10 “Hört, ihr Völker, das Wort des HERRN, / verkündet es auf den Inseln in der Ferne und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es sammeln / und hüten wie ein Hirt seine Herde!”

Hesekiel

  • Weissage gegen die Hirten Israels
    • Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! 
      Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? … 
  • Siehe, ich will an die Hirten und will meine Herde von ihren Händen fordern; 
    • ich will ein Ende damit machen, dass sie Hirten sind, 
    • und sie sollen sich nicht mehr selbst weiden. 
  • Ich will meine Schafe erretten aus ihrem Rachen, dass sie sie nicht mehr fressen sollen.

Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. 

  • Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen 
    • und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war. Ich will sie aus allen Völkern herausführen und aus allen Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und an allen Plätzen des Landes. Ich will sie auf die beste Weide führen, und auf den hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da werden sie auf guten Auen lagern und fette Weide haben auf den Bergen Israels. Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen, spricht Gott der HERR. 
  • Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken 
    • und, was fett und stark ist, behüten; 
  • ich will sie weiden, wie es recht ist. 

Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR

Psalm 23: Der Herr ist mein Hirte …

Jesus

  • Ich bin der gute Hirte. 
    • Der gute Hirte läßt sein Leben für die Schafe. 
        • 12 Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, 13 denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe. 
      • 14 Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, 15 wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. 
    • 16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, 
  • und es wird eine Herde und ein Hirte werden.

Sonntag, 24. April 2022

Motorradgottesdienst zum Auftakt der Saison

1. Sonntag nach Ostern - Quasimodogeniti

24. April 2022


Ankommen

Fotos Johannes Fichtner
https://www.johannes-fichtner.de/shop/


Die ganze Fotogalerie finden Sie mit diesem Link


Herzlich willkommen zum Gottesdienst am "Quasimodogeniti" zum Auftakt der Motorradsaison. 

Wenn man es  nicht geübt hat, kann man den Sonntagsnamen kaum aussprechen. Das ist der Anfang eines biblischen Verses in lateinischer Sprache: Quasi modo geniti infantes, rationabile, sine dolo lac concupiscite. Zu deutsch: Wie die neu geborenen Kinder seid begierig nach der vernünftigen, lauteren (ohne Betrug) Milch. Der Vers stammt aus dem 1. Petrusbrief (2,2) und erinnert uns daran, wie wichtig es ist, dass wir uns immer wieder dem Wort Gottes aussetzen, es auf uns wirken lassen und ihm Zeit geben, in uns zu wirken. Das tun wir in diesem Gottesdienst, aber auch in unseren Alltag.

Auch der Wochenspruch zur heute beginnenden Woche steht im 1. Petrusbrief: "Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten." (1. Petr 1, 3)


Psalmgebet (nach Psalm 108)

Wisch dir den Schlaf aus den Augen, 
wir wollen die Sonne wecken. 
Wacht auf, meine Gedanken, hört auf zu träumen, 
der Tag beginnt mit dem neuen Leben. 
lch will dich, Herr, vor den Menschen preisen und 
deinen Namen groß an den Himmel schreiben. 
Ich will deine Güte bekannt machen 
bis an die Enden der Erde. 
Erhebe dich, Herr, über die ganze Welt, 
dein Glanz erfülle die große Erde. 
Es sollen gerettet werden, die du liebst. 
Es soll denen geholfen werden, 
die du in dein Herz geschlossen hast. 
So spricht Gott, unser Herr: lch will euch heilig sprechen, 
wenn ihr zusammenkommt 
und Frieden schließt mit allen Völkern dieser Erde.
Mit Gott werden wir Großes vollbringen: 
Auf dem Weg des Friedens werden wir 
die Hindernisse unter unsere Füße treten. 
Ehre sei dem Vater 
und dem Sohn 
und dem Heiligen Geist.
Wie es war im Anfang 
so auch jetzt und alle Zeit
und in Ewigkeit. Amen.  
 

Evangelium - Johannes 20,19-20.24-29

Die Geschichte vom fragenden Thomas

19 Es war Abend geworden an jenem Sonntag. Die Jünger waren beisammen und hatten aus Angst vor den führenden Juden die Türen abgeschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: »Frieden sei mit euch!« 20 Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Als die Jünger den Herrn sahen, kam große Freude über sie. 

24 Als Jesus kam, war Thomas, genannt der Zwilling, einer aus dem Kreis der Zwölf, nicht dabei gewesen. 25 Die anderen Jünger erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!« Thomas sagte zu ihnen: »Niemals werde ich das glauben! Da müsste ich erst die Spuren von den Nägeln an seinen Händen sehen und sie mit meinem Finger fühlen und meine Hand in seine Seitenwunde legen – sonst nicht!« 

26 Eine Woche später waren die Jünger wieder im Haus versammelt und Thomas war bei ihnen. Die Türen waren abgeschlossen. Jesus kam, trat in ihre Mitte und sagte: »Frieden sei mit euch!« 27 Dann wandte er sich an Thomas und sagte: »Leg deinen Finger hierher und sieh dir meine Hände an! Streck deine Hand aus und lege sie in meine Seitenwunde! Hör auf zu zweifeln und glaube!« 

28 Da antwortete Thomas: »Mein Herr und mein Gott!« 

29 Jesus sagte zu ihm: »Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Freuen dürfen sich alle, die mich nicht sehen und trotzdem glauben!«

Glaubensbekenntnis



Predigt

Ich füge zunächst die Bilder der Präsentation ein. In den nächsten Tagen komme ich dazu, die Gedanken der Predigt einzufügen. 

Im Gottesdienst mit kleinen und großen Leuten (Familiengottesdienst) in der Passionszeit wurde diese "Klagemauer" aufgebaut, wo die Gottesdienstbesucher festhielten, was Ihnen auf dem Herzen liegt. 

Ostern setzt Gott mit der Auferweckung Jesu von den Toten ein anderes Vorzeichen. Gott will nicht den Tod seiner Menschen, er will vielmehr dass sie in Frieden miteinander leben. Gewalt, Hass, Krieg bringt die Menschheit nicht einen Schritt weiter.

Im Osterfrühgottesdienst, nachdem wir das Evangelium gehört hatten, wurde die Mauer aufgebrochen. Die neue Osterkerze - aber auch der Blumenstrauß - sagt von Jesus Christus: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; 26 und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. (Joh 11,25f)

Den Gottesdienstteilnehmern am Gottesdienst für kleine und große Leute am Ostermontag blieb es vorbehalten, die Mauer vollends aufzulösen und mit Blumen das Leben zu bringen. Diese wurden anschließend in den Ostergarten auf dem Friedhof an der Hüttenstraße gepflanzt. 

Ein besonderes Symbol: Während der Passionszeit hatte ein Ehepaar dieses Püppchen mitgebracht und auf die "Klagemauer" gestellt. Es ist in den Farben der Ukraine gekleidet. Auf dem Schild steht: Ich will leben. 

Die Situation der Kinder in der Ukraine sieht völlig anders aus: Bomben, Zerstörung, Tod und Terror werden von den russischen Invasoren ins Land getragen. 

Wir können nur hoffen und beten, dass das Lachen wieder zurückkehrt. 

In einem Gottesdienst zum Auftakt der Motorradsaison darf dieses Thema natürlich nicht fehlen, insbesondere wenn der Sonntag "Quasimodogeniti" heißt - wie die neugeborenen Kinder. Auch wir Fahrer freuen uns, dass es wieder losgeht. Wir sollten aber nicht (gleich) an die Grenzen unserer Fähigkeiten gehen. Und diese Schräglage muss auch nicht sein. Hier fährt ein Profi. 

Vielleicht ist ein Sicherheitstraining nicht der schlechteste Anfang. 

Dann aber macht eine Ausfahrt, insbesondre wenn es über kurvige Strecken geht, ganz viel Freude. 

Lasst uns fahren in dieser Saison mit Gottes Segen.
Er halte schützend seine Hand über uns,
bewahre unsere Gesundheit und unser Leben
und öffne uns Augen und Ohren für die Wunder der Welt.
Er schenke uns Zeit, zu verweilen, wo es unserer Seele bekommt.
Er schenke uns Muße, zu schauen, was unseren Augen wohl tut.
Er schenke uns Brücken, wo der Weg zu enden scheint
und Menschen, die uns in Frieden Herberge gewähren.
Der Herr segne unsere Gashand
und schenke uns wachen Verstand,
damit wir unsere Grenzen erkennen
und Gefahren rechtzeitig wahrnehmen.
Gott segne auch die, die uns begegnen.
Er halte Streit und Dummheit fern von uns.
Er mache unser Herz froh, unseren Blick weit und unsere Füße stark.
Der Herr bewahre uns und alle, die uns begleiten.
Amen.

(Pfarrer Gerhard Engelsberger
https://www.motorrad-evangelisch.de/material/segensworte-und-gebete


Der weitere Verlauf des Gottesdienstes ...

... erschließt sich aus den eingefügten Bildern aus der Präsentation.


Kollekte für unsere Partnergemeinde
in Chemchem / Tansania

Helte - Apeldorn - Stavern - Sögel - Hüven (Findling)





Ausfahrt



Noch einmal:
Die ganze Fotogalerie finden Sie mit diesem Link.


Ein Vorschlag für einen Bericht in der Meppener Tagespost, der dann nicht gedruckt wurde. 

“Born to be wild” auf der Orgel

Motorrad-Gottesdienst in der Gustav-Adolf-Kirche

Sobald die Frühlingssonne aufzieht werden die Motorräder aus ihrem Winterquartier geholt und Fahrerinnen und Fahrer freuen sich auf die Ausfahrten. Wenn dann in den Frühlingsmonaten zu einem Gottesdienst zum Auftakt der Saison eingeladen wird, kommen die Motorradfreunde dieser Einladung gern nach. So war das am 24. April auch in der Gustav-Adolf-Kirche. 

Ein lebendiger Gottesdienst für alle, ob Biker oder Nichtbiker.

Mit ihren aus dem Winterschlaf geweckten, frisch geputzten Motorrädern jeder Größe und Bauart stellten sich die ersten Motorradfreunde aus Meppen und Umgebung bereits eine halbe Stunde vor Gottesdienstbeginn ein, und der Parkplatz am neuen Kreishaus füllte sich zusehends.

Gemeinsam mit der üblichen Sonntagsgemeinde füllten die Fahrerinnen und Fahrer das Gotteshaus. Als die Orgel erklang, stutzte der eine oder die andere erst einmal - der Organist spielte tatsächlich  “Born to be wild” aus dem Film “Easy Rider”. In seiner Predigt schlug Pastor Ralf Krüger, der selbst begeisterter Biker ist, zunächst einen Bogen vom Sonntagsnamen “Quasimodogeniti”, übersetzt: “Wie die neugeborenen Kinder”, zur  katastrophalen Lage der Kinder in den Kriegsgebieten der Ukraine. Unter dem Blickwinkel, dass die orthodoxen Christen an diesem Wochenende das Osterfest feierten, brandmarkte der Geistliche den russischen Angriffskrieg als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Christentum. 

Ankunft in Hüven

Im zweiten Teil seiner Predigt ging Krüger auf die Situation der Motorrad- Enthusiasten ein. Begeistert von der Freude, die dieses Hobby bereitet, verschwieg er aber nicht die damit verbundenen Gefahren. Einerseits überschätzen Motorradfahrer ihr Können immer wieder, andererseits werden die Fahrer von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen, so kommt es leider oft zu Unfällen. Bei einer Kollision mit einem PKW  oder gar mit einem LKW sind die Motorradfahrer immer die Schwächeren. 

Im Gespräch mit den jüngsten Fahrern

Deshalb erbat der Geistliche Gottes Segen für die Motorradfahrerinnen und -fahrer, wobei die anderen Verkehrsteilnehmer nicht vergessen wurden; u.a. hieß es in dem Gebet: “... Gott, der Herr, segne unsere Gashand und schenke uns wachen Verstand, damit wir unsere Grenzen erkennen und Gefahren rechtzeitig wahrnehmen. …”

Quads gehörten natürlich auch dazu

Nach dem Gottesdienst stärkten sich alle mit Kaffee, Tee und Heißwürstchen, bevor voll Vorfreude zum Start in die Saison aufgesessen wurde. Die Ausfahrt führte über Apeldorn, Stavern und Sögel zum Findling von Hüven. Hier hatte man Zeit zum fachkundigen Gespräch und für einen ausführlichen Blick auf die unterschiedlichen Maschinen. Am Ende waren sich alle einig: Am 16. Oktober sehen wir uns alle hoffentlich gesund wieder, nämlich im Dankgottesdienst zum Abschluss einer erlebnisreichen, unfallfreien Motorradsaison. 

Das Interesse beginnt längst vor dem Führerscheinalter


Sonntag, 17. April 2022

Ökumenischer Ostergottesdienst

Ostern 2022

Christus ist auferstanden!

Er ist wahrhaftig auferstanden!

Halleluja!


Für die Pastoren der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinden in Meppen ist es mittlerweile eine schöne „neue Normalität“, dass wir an den hohen Festtagen des Kirchenjahres einen gemeinsamen Gottesdienst aufzeichnen. Den Ostergottesdienst bereitete in diesem Jahr Pastor Hajo Rebers von der Ev.-freikirchlichen Gemeinden in Meppen vor. Propst Günter Bültel hält die Predigt. An der Orgel spielt Helmut Hermes. Aufgezeichnet wurde der Gottesdienst in der Ev.-luth. Gustav-Adolf-Kirche.




Samstag, 9. April 2022

Ostern

17. April 2022

Nachdem wir morgens um 6.00 Uhr in der dunklen Gustav-Adolf-Kirche die neue Osterkerze angezündet haben, feiern wir um 10.00 Uhr einen Festgottesdienst mit Abendmahl. 

2022 ist per GIMP eingefügt - wird nach Ostern ausgetauscht

Evangelisches Gesangbuch

Im Evangelischen Gesangbuch findet man die Texte zum Ostermorgen bzw. zur Osternacht unter der Nummer 954.32. Digital findet man alles auf der Seite "Das Kirchenjahr". Allerdings halte ich mich nicht an die vorgeschlagenen Texte. Als Evangelium wird Johannes 20, 1-18 gelesen. Die Verse 1-10 sind als Marginaltext vorgesehen, die Verse 11-18 stehen in der Lesereihe I. 

Die Farben des Kirchenjahres lassen sich in dieser Grafik finden. Den liturgischen Kalender bieten die bayrischen Landeskirche und die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands an.

Für alle zitierten Bibeltexte gilt: Lutherbibel 1984, © Deutsche Bibelgesellschaft

Wochenspruch:

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offb 1, 18)

Wochenlied:

Christ ist erstanden (EG 99)

Lieder im Gottesdienst um 10.00 Uhr:

  • 421 Verleih uns Frieden
  • 747 Psalm 118
  • 106 Erschienen ist der herrlich Tag
  • 117 Der schöne Ostertag
  • 112 Auf, auf mein Herz mit Freuden
  • 100 Wir wollen alle fröhlich sein

Evangelium Joh 20, 1-18

Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala früh, als es noch finster war, zum Grab und sieht, dass der Stein vom Grab weg war. 2 Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem andern Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn weggenommen aus dem Grab, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben. 3 Da ging Petrus und der andere Jünger hinaus und sie kamen zum Grab.

4 Es liefen aber die zwei miteinander und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zum Grab, 5 schaut hinein und sieht die Leinentücher liegen; er ging aber nicht hinein. 6 Da kam Simon Petrus ihm nach und ging in das Grab hinein und sieht die Leinentücher liegen, 7 aber das Schweißtuch, das Jesus um das Haupt gebunden war, nicht bei den Leinentüchern liegen, sondern daneben, zusammengewickelt an einem besonderen Ort. 8 Da ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und sah und glaubte. 9 Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, dass er von den Toten auferstehen müsste. 10 Da gingen die Jünger wieder heim.

11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Als sie nun weinte, schaute sie in das Grab 12 und sieht zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, einen zu Häupten und den andern zu den Füßen, wo sie den Leichnam Jesu hingelegt hatten. 13 Und die sprachen zu ihr: Frau, was weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben. 14 Und als sie das sagte, wandte sie sich um und sieht Jesus stehen und weiß nicht, dass es Jesus ist. 15 Spricht Jesus zu ihr: Frau, was weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast; dann will ich ihn holen. 16 Spricht Jesus zu ihr: Maria! Da wandte sie sich um und spricht zu ihm auf hebräisch: Rabbuni!, das heißt: Meister! 17 Spricht Jesus zu ihr: Rühre mich nicht an! denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. 18 Maria von Magdala geht und verkündigt den Jüngern: Ich habe den Herrn gesehen, und das hat er zu mir gesagt.

Predigttext 1. Kor 15, 1-11

Ich erinnere euch aber, liebe Schwestern und Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, 2 durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr's festhaltet in der Gestalt, in der ich es euch verkündigt habe; es sei denn, dass ihr umsonst gläubig geworden wärt. 3 Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift; 4 und dass er begraben worden ist; und dass er auferstanden ist am dritten Tage nach der Schrift; 5 und dass er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen. 6 Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind entschlafen. 7 Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen Aposteln. 8 Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt gesehen worden. 9 Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, dass ich ein Apostel heiße, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. 10 Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist. 11 Es sei nun ich oder jene: so predigen wir, und so habt ihr geglaubt.

Predigtidee

Wie kann man glauben, dass einer von den Toten auferstanden ist? Es haben ihn konkrete Menschen gesehen: 

  • zuerst die Frauen, die hier nicht genannt werden, dann Petrus (Kephas). Als weitere Zeugen werden genannt: 
  • die 12 Jüngern Jesu, Matthias, der für Judas dazukam, wird wohl mitgezählt 
  • 500 "Brüder", von denen die meisten zur Zeit, als Paulus seinen Brief an die Gemeinde in Korinth schrieben, noch lebten und somit auch befragt werden konnten
  • es folgt Jakobus, der Bruder von Jesus, der seinem Auftreten wie die anderen Familienmitglieder zunächst abwartend bis ablehnend gegenüberstand
  • dann wird allgemein die Gruppe der Apostel genannt
  • zuletzt Paulus, der daran erinnert, dass er zunächst die christliche Gemeinde verfolgte

Auf das Zeugnis dieser Menschen vertrauen wir und glauben mit ihnen, dass Jesus auferstanden ist von den Toten. 

Was bedeutet das nun aber für uns? 

Karfreitag aus dem Lukasevangelium: Das war ein gerechter Mensch - ein frommer Mensch. Markus und Matthäus: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen! Jesus hat im Leben alle Gerechtigkeit vollbracht, so dass er als Gerechter vor Gottes Thron treten könnte. 

Wenn wir das in den Vergleich zu uns setzen, schneiden wir wesentlich schlechter ab. Paulus sagt: Wir sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den wir vor Gott haben sollten. Und in der Urgeschichte heißt es: Das Dichten und Trachten des Menschen ist böse von Jugend an. 

Martin Luther hat nach dem, was er beim Apostel Paulus gelesen hat, erklärt, dass es nach Ostern für alle, die an die Auferstehung Jesu glauben, einen “fröhlichen Tausch” gibt. Gott rechnet uns die Gerechtigkeit zu, die Jesus, der Sohn Gottes vollbracht hat, und Jesus, der Sohn Gottes, trägt unser Versagen, ja er stirbt den Tod, den gottloses Leben nach sich zieht. 

Wenn wir das für uns gelten lassen, wenn wir uns mit Gottes Augen als gerecht betrachten, dann hat das Konsequenzen für unser Leben. Einer, der gerecht ist, wird diese Gerechtigkeit auch leben. Und das wiederum hat auswirkungen auf sein Umfeld. 

Orientieren am Doppelgebot - Dreifachgebot - der Liebe.

Abgewandelt: Das Göttliche, Johann Wolfgang von Goethe (vgl. den Schluss der Karfreitagspredigt)

Edel sei der Christ, / hilfreich und gut!

Nach Gottes Geboten, / den ewigen, ehernen und großen Gesetzen / können wir alle / unseres Daseins / Kreise vollenden.

Der edle Mensch / Sei hilfreich und gut! / Unermüdet schaff’ er / im Vertrauen auf Gott / das Nützliche, Rechte …

So könnte das Leben nach Ostern aussehen. 

Frühgottesdienst zum Osterfest

17. April 2022

Den Ostersonntag beginnen wir morgens um 6.00 Uhr in der dunklen Gustav-Adolf-Kirche. Wir tragen die Osterkerze hinein, von der dann alle ihr Licht empfangen. 

Foto von Pixabay

Evangelisches Gesangbuch

Im Evangelischen Gesangbuch findet man die Texte zum Ostermorgen bzw. zur Osternacht unter der Nummer 954.31. Digital findet man alles auf der Seite "Das Kirchenjahr". 

Die Farben des Kirchenjahres lassen sich in dieser Grafik finden. Den liturgischen Kalender bieten die bayrischen Landeskirche und die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands an.

Für alle zitierten Bibeltexte gilt: Lutherbibel 1984, © Deutsche Bibelgesellschaft

Wochenspruch:

Christus spricht: Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Offb 1, 18)

Wochenlied:

Christ ist erstanden (EG 99)

Lieder im Gottesdienst um 6.00 Uhr:

  • EG 99 Christ ist erstanden
  • EG 200 Ich bin getauft auf deinen Namen
  • EG 117 Der schöne Ostertag
  • EG 100 Wir wollen alle fröhlich sein
  • Kanon: Der Herr ist auferstanden …

eigenes Foto

In der noch dunklen dunklen Kirche, in der wir schemenhaft den Karfreitag verdeckten Altar sehen, hören wir drei Abschnitte aus dem Ersten Testament. 

Die Schöpfung

1 Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. 2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war. 

26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan 

Wir singen: Christ, unser Licht! - Gelobt sei Gott!

Der Sündenfall

1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? 2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet! 4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. 6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.

Wir singen: Christ, unser Licht! - Gelobt sei Gott!

Ankündigung der Sintflut. Noahs Erwählung. Bau der Arche

5 Als aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, 6 da reute es ihn, dass er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen 7 und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe. 8 Aber Noah fand Gnade vor dem HERRN. 

Wir singen: Christ, unser Licht! - Gelobt sei Gott!

Das Osterevangelium steht bei Matthäus im 28. Kapitel

1 Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria von Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. 2 Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn der Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. 3 Seine Gestalt war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. 4 Die Wachen aber erschraken aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. 5 Aber der Engel sprach zu den Frauen:

Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. 6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, wo er gelegen hat; 7 und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern, dass er auferstanden ist von den Toten. Und siehe, er wird vor euch hingehen nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt.

8 Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. 9 Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. 10 Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.

Klagemauer öffnen

Im Gottesdienst mit kleinen und großen Leuten am 21. März schichtete die Gottesdienstbesucher diese Klagemauer auf. Was damals bedrückte, wird Ostern nicht verschwunden sein, wenn wir das Osterevangelium gehört haben, aber es scheint das Licht Gottes in die Welt. Deshalb werden wir die Klagemauer "aufbrechen". 

Das Kästchen, das ein älteres Ehepaar Freitag mit zum Gottesdienst in die Kirche brachte, wird als mahnendes Zeichen solange in der Kirche bleiben, bis der Krieg in der Ukraine zu Ende ist. 

Tauferinnerung

In der Tauferinnerung hören wir, was Paulus an seine Gemeinde in Rom schrieb. Im 6. Kapitel seines Briefes lesen wir: 

Wir sind auf Christus getauft. Als man uns ins Wasser tauchte, geschah an uns derselbe Tod wie an Jesus Christus. Denn das Wasser ist der Tod. Alles, was wir vorher waren, ist nun, da wir getauft sind, tot und begraben, so wie Christus begraben war. Doch - wie Christus durch die Macht des Vaters neues Leben empfangen hat aus dem Tod, so haben auch wir neues Leben erhalten und können fröhlich in den neuen Tag gehen.

Predigtideen

Die biblischen Texte erzählen, dass Gott in der Schöpfung alles gut geordnet hat. Der Mensch bricht aus, weil er so sein will wie Gott. Leider kann er mit dem Wissen um "Gut" und "Böse" nicht umgehen. Eifersucht, Streit, Mord und viele andere Dinge prägen das menschliche Leben und bringen letztendlich den Sohn Gottes ans Kreuz. Mit der Auferstehung Jesu Christi von den Toten wird aber klar, dass Gott nicht den tod der Menschheit will, sondern das Leben. Diese Botschaft strahlt wie das Osterlicht in die Welt und kann sie hell machen. 

Stichworte

Wir sind heute tatsächlich zurückgegangen bis an den Anfang, zu Adam und Eva. 

Gott hatte den Menschen zu seinem Bilde geschaffen.

Aber das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens war böse von Jugend an (vgl. Gen 8,21; auch Gen 6,5). Deshalb hatte es die Schlange, der Versucher, die Sünde so leicht, die Menschen von ihrem himmlischen Vater fortzulocken: Du kannst sein wie Gott …

Auf der einen Seite reut es Gott, dass er Menschen gemacht hatte, auf der anderen Seite ließ er Gnade vor Recht ergehen - wie Eltern bei missratenen Kindern

Sein zu wollen wie Gott - das bringt die Menschheit an den Rand des Ruins, wenn es sie nicht hineintreibt.

Einer erhebt sich über den anderen - jeder ist sich selbst der Nächste - jeder denkt nur an sich selbst. zieht sich wie ein roter Faden durch die Bibel

  • Kain erschlägt seinen Bruder
  • die Menschen in Babel wollen einen Turm bauen, der bis an den Himmel reicht
  • die Israeliten murren, als Mose sie aus Ägypten führt
  • israelitische Könige fragen genau wie andere nicht, was Gott will

heute

  • nur der Profit zählt
  • Ausbeutung der Arbeitskraft
  • Finanzkrise
  • Ausbeutung der Umwelt
  • Krieg in der Ukraine

Diesen Teufelskreis der Sünde zu durchbrechen, dem Wunsch, sein zu wollen wie Gott, nur auf das Eigene zu achten, dazu ist Christus gekommen

kein radikaler Neuentwurf des Lebens, radikale Hinwendung zu Gott und dem Nächsten

das höchste Gebot: Gott lieben und den Nächsten wie dich selbst

Die damals das Sagen hatten, konnten mit dieser Forderung nichts anfangen, die jüdischen Theologen und die römischen Politiker, sie wollten Jesus loswerden

Gott durchkreuzte ihren Plan, indem er den Sohn von den Toten auferweckte

Gott setzte seinen Sohn ins Recht

Das hat Menschen damals angesprochen, das spricht Menschen heute an.

Lassen Sie uns ernst machen mit unserem Glauben

  • nach Gottes Willen fragen
  • was dient dem Nächsten
  • und wobei fühle ich mich (noch) wohl